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Veranstaltung 12.9.2026: Überlebende eines Femizidversuchs (die Schweizerin Nicole Dill) und das von ihr vor dem EGMR erstrittene Judikat (für Opferrechte)

„Mein Überleben muss einen Sinn gehabt haben." Diese Aussage stammt von der Schweizerin Nicole Dill, welche nur sehr knapp einen furchtbaren Femizidversuch von ihrem Expartner überlebt hat. Diesen hatte sie in einem Cafehaus kennengelernt.  Sie wusste nicht, dass es sich bei diesem so freundlichen Mann in Wahrheit um einen brandgefährlichen Menschen handelt. Den Behörden war dies jedoch sehr wohl bekannt und hatten diese es verabsäumt Nicole Dill proaktiv zu schützen. „Datenschutz vor Opferschutz“ wurde ihr zum Verhängnis. Nicole Dill kämpfte 18 Jahre beim EGMR und bekam schließlich Recht. Der Staat Schweiz musste Nicole Dill schließlich Schadenersatz leisten und kam es zu Adaptierungen des Gesetzes in der Schweiz. Dieses so wichtige Urteil findet unbegreiflicherweise in Österreich kaum Beachtung. Ich freue mich, dass auf Initiative von Maria Rösslhumer (StoP Stadtteile ohne Partnergewalt)  Nicole Dill am 12.9.2026 nach Wien kommt.

Podium: Maria Rösslhumer, Nicole Dill und  ( Moderation) Rechtsanwältin Mag. Katharina Braun. Unterstützt wird die Veranstaltung u.a. von Verein Feministische Alleinerzieherinnen, Andrea Czak @thanksday Maria Stern; Markus Drechsler

Wann: 12.9.2026 10.00 bis 12.00

Wo: PEN Club sophie 7 DG Apollogasse 21/6 1070 Stadt Wien

Eintritt ist kostenlos. Anmeldungen entweder bei mir office@rechtsanwaeltin-braun.at (diese werden dann an StoP Stadtteile ohne Partnergewalt weitergeleitet) oder direkt an kontakt@verein-stop-partnergewalt.at

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